Die Baumaßnahmen wurden notwendig, nachdem im Schulgebäude Schadstoffbelastungen festgestellt worden waren. Um die Gesundheit und Sicherheit von Kindern, Lehrkräften und Beschäftigten dauerhaft zu gewährleisten, wurde eine umfassende Sanierung auf den Weg gebracht. Seitdem stellt die Schulgemeinschaft den Schul- und Hortbetrieb unter besonderen Bedingungen sicher.
Schulleitung und Hortvertretung, Oberbürgermeister und Landtagsabgeordneter, dankten dem Minister ausdrücklich für die Unterstützung der Interimslösung. Durch die gemeinsame Unterbringung von Schule und Hort in Kühren konnte vermieden werden, dass die Schülerinnen und Schüler nach Wurzen ausgelagert werden müssen. Eine solche Lösung hätte für viele Kinder und Familien zusätzliche Belastungen und Stress bedeutet.
Während seines Rundgangs informierte sich der Minister über den Schulalltag und verschaffte sich einen Eindruck von den Bedingungen vor Ort. Für große Freude sorgte dabei auch eine Überraschung, die er den Schülerinnen und Schülern übergab: neue Bälle für die Schule. Jubel gab es nochmals, weil Landtagsabgeordneter Kay Ritter, jedem ein Eis zum Kindertag mitgebracht hatte.
Besonders erfreulich war zudem die Botschaft des Ministers mit Blick auf die geplante Finanzierung der Baumaßnahme. Er stellte in Aussicht, dass das Vorhaben auf der Bewilligungsliste der Förderung priotär sei und weit oben stehe. Dies wurde von der Schulgemeinschaft auch als wichtiges Signal für die Zukunft des Schulstandortes aufgenommen.
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Hort, Gemeinde und Freistaat ist, um gute Lern- und Betreuungsbedingungen für die Kinder in Kühren zu schaffen. Die Schulgemeinschaft zeigte sich dankbar für die Unterstützung und die positiven Perspektiven für die weitere Entwicklung der Grundschule.